Corissia hotels & resort
Badeurlaub in Georgioupolis Kreta Griechenland

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Einst der Hafen der minoischen Palastsiedlung von Knossos
Willkommen in Heraklion, heute Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum Kretas

Heraklion Kreta

Heraklion war in minoischer Zeit, also vor rund 3500 Jahren, der Hafen der minoischen Palastsiedlung von Knossos. Heute ist es das administrative und wirtschaftliche Zentrum der Insel Kreta.

Von Georgioupolis nach Heraklion benötigt der Linienbus etwa zwei Stunden. Wenn sich hinter Agia Pelagia die sehr gut ausgebaute Nationalstraße zur Ägäis hin abzusenken beginnt, sehen Sie Kretas Hauptstadt zum ersten Mal in voller Schönheit vor sich. Das riesige Häusermeer breitet sich in einer großen Ebene aus, die an ihren Rändern von grünem Hügelland und Weinbergen sowie den Gebirgszügen des Psiloritis und der Lassithischen Berge begrenzt wird. Ein Hügelzug tritt besonders markant in Erscheinung: der 811 m hohe Jouchtas. Wenn das Licht günstig steht und Ihre Phantasie groß genug ist, erkennen Sie in dessen Silhouette vielleicht ein bärtiges Gesicht. Wer mag, sieht darin das Antlitz des Göttervaters Zeus, der dem Mythos nach auf dem Gipfel begraben liegen soll.

Heraklions Hafen und Flughafen sind die bedeutendsten der Insel; auch viele internationale Kreuzfahrtenschiffe machen hier fest

Heraklion war in minoischer Zeit, also vor rund 3500 Jahren, der Hafen der minoischen Palastsiedlung von Knossos. Die Griechen gaben der Stadt dann einige Jahrhunderte später ihren heutigen Namen. Er leitet sich vom mythischen Helden Herakles (Herkules) ab. In der venezianischen Zeit hieß die Stadt Candia und war Verwaltungssitz der Serenissima. Zwischen 1851 und 1971 musste es seine Funktion als Hauptstadt an Chania abtreten, heute ist es wieder eindeutig das administrative und wirtschaftliche Zentrum der Insel. Sein Hafen und sein Flughafen sind die bedeutendsten der Insel; auch viele internationale Kreuzfahrtenschiffe machen hier fest.

Sehenswert ist in Heraklion vor allem die Altstadt. Als Tagesbesucher müssen Sie das auf drei Seiten vom mittelalterlichen Mauerring und auf der vierten Seite vom Meer umschlossene historische Zentrum gar nicht verlassen, sodass Sie alles Sehens- und Erlebenswerte hier bequem zu Fuß erkunden können. Seit einigen Jahren ist das sehr angenehm, denn viele vorher viel befahrene Straßen wurden in Fußgängerzonen verwandelt. So können Sie Heraklion erkunden, ohne häufig den Verkehr kreuzen zu müssen. Cafés und Tavernen finden Sie in großer Zahl, es wird Ihnen an Nichts mangeln. Und das eine oder andere Souvenir werden Sie gewiss auch erstehen.

Ein Tag in Heraklion
Rundgang durch die Altstadt

1 Hafenmole - Festung Koules

Der Busbahnhof von Heraklion, an dem Sie ankommen, liegt direkt an der Hafenstraße. Große Autofähren und oft auch Kreuzfahrtriesen liegen hier an den Kais. Gehen Sie vom Busbahnhof auf breitem Fußweg 350 m nach Westen, gelangen Sie zum alten Hafenbecken aus venezianischer Zeit, das von der gut erhaltenen Festung Koules bewacht wurde. Im Café am Hafen, das zum Yacht Club gehört, sitzen Sie wie ein Kreter, wenn Sie sich eine der vielen kühlen Kaffeevarianten bestellen: einen traditionellen Frappé oder jünger und trendiger einen Freddo Espresso oder Freddo Cappuccino. Sie blicken dabei über Fischer- und Segelboote auf die venezianischen Gemäuer und die mehr als 1 km lange Hafenmole, auf der oft Jogger unterwegs sind.

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2 Fußgängerzone - Loggia - Platz El. Venizelou

Mit frischem Tatendrang gehen Sie jetzt vom kleinen Kreisverkehr über dem alten Hafen die Fußgängerzone 25is Avgoustou hinauf. Sie führt Sie zunächst an der Kirche Agiou Titou vorbei, in der die Reliquien des Inselheiligen bewahrt werden. Dann passieren Sie die Loggia, einst Versammlungshaus des venezianischen Adels, und die Kirche Agiou Markou, in der heute wechselnde Kunstaustellungen stattfinden. Sie steht schon direkt an einem der beiden Hauptplätze der Stadt, der Platia El. Venizelou. Seine besondere Zier ist ein Brunnen, den der venezianische Gouverneur Francesco Morosini zur besseren Trinkwasserversorgung der Bürger im Jahr 1628 stiftete.

An der Südseite des Platzes haben sich die beiden kleinen Konditoreien 'Kirkor' und 'Filo...sophies' seit Jahrzehnten auf eine nordgriechische Leckerei spezialisiert: Bougatsa. Als Bougatsa Krema ist das Strudelteigteilchen mit leichtem Griespudding gefüllt, als Bougatsa Tiri mit herzhaftem Schafskäse.

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3 Ikonenausstellung - traditionelle Marktgasse - Bembo-Brunnen

Nach dieser Stärkung gehen Sie - von den Cafés aus gesehen - nach links in die abwärts führende Gasse Odos Chandakos hinein. Gleich an der übernächsten Straßenecke liegt das Atelier der bekannten Ikonenmalerin Voula Manoussakis, die sich gern bei der Arbeit zusehen lässt und sich auch gern mit Besuchern auf Englisch und etwas Deutsch unterhält. Hier biegen Sie nach links in die Odos Gramvoussas ab, überqueren die Autostraße und gelangen zur kleinen Kirche Agias Ekaterinis mit der sehenswertesten Ikonenausstellung der Insel.

Auf der Rückseite der Kirche biegen Sie in die Odos Kosmon ein, überqueren die Autostraße Odos 1821 und stoßen auf Heraklions traditionelle Marktgasse, die Odos 1821. Hier können Sie kretische Souvenirs wie Kräuter, Honig und Hochzeitsbrote erstehen, frisch gerösteten griechischen Kaffee kaufen oder sich auch ganz einfach am kretischen Marktleben erfreuen. Bester Platz dafür ist das Kafenio am venezianischen Bembo-Brunnen am südlichen Ende der Gasse, wo auch viele Einheimische sitzen.

Zum Mittagessen gehen Sie die Marktgasse wieder in westliche Richtung zurück und biegen nach rechts in die ganz kurze Odos Theodosaki mit ihren urigen Markttavernen ein. Die Auswahl an Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten ist dort immens, gute Hausmannskost lautet das Programm.

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4 Shopping - Freiheitsplatz - Archäologisches Museum

Jetzt ist ein wenig Shopping angesagt. Gehen Sie zunächst zum Morosini-Brunnen zurück und biegen Sie rechts in die Fußgängerstraße Odos Daidalou ein. Hier finden Sie viele gute Geschäfte aller Art. Sie mündet auf den größten Platz von Heraklion, die Platia Eleftherias (Freiheitsplatz). In der Nordostecke des Platzes erhebt sich das Archäologische Museum mit der größten Sammlung minoischer Kunst weltweit. Für einen Schnelldurchgang benötigen Sie mindestens 90 Minuten; gedruckte Führer sind an der Kasse erhältlich.

Wenn Sie nun schon nach Georgioupolis zurückfahren möchten, ist der Weg zum Busbahnhof am Hafen nicht weit. Folgen Sie einfach der an der Platia Eleftherias beginnenden Odos Beaufort auf der Innenseite der Stadtmauer nach unten. Nach fünf Minuten sind Sie am Ziel.

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5 Cafés & Rakadika

Sollten Sie erst mit einem späten Bus zurückfahren wollen, gehen Sie ebenfalls die Odos Beaufort hinunter, biegen jedoch an ihrem Ende in die Odos Epimenidou ein. Sie bringt Sie zum Café Veneto, wo Sie auf der Terrasse mit Hafenblick Ihren Sundowner genießen werden. Auch Kleinigkeiten zum Wein werden serviert.

Wollen Sie kräftiger zu Abend essen, folgen Sie der Odos Epimenidou weiter, überqueren die breite Fußgängerzone Odos 25is Avgoustou, die Sie ja bereits vom Vormittag her kennen, und gehen weiter geradeaus. Nach 20 m wenden Sie sich nach rechts und sind in der schmalen Odós Marinelli. Mehrere Rakadika bieten hier allerlei typisch kretische und griechische Gerichte in kleinen Portionen an. Man bestellt mehrere davon und trinkt dazu bevorzugt offenen Wein oder eben Raki, den Namensgeber dieses Tavernentyps.

Bis zum Busbahnhof gehen Sie anschließend noch etwa 5-10 Minuten zu Fuß.

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Kretas Museen
Historisches Museum Heraklion

In einem Alt- und einem damit verbundenen Neubau zeigt das 'Historical Museum of Crete' ein Sammelsurium von Objekten aus der Inselgeschichte der christlichen Zeit. Noch vor der Kasse hängt rechts an der Wand die Gallionsfigur einer venezianischen Galeere des 16./17. Jh. Schlangen liegen auf ihren Schultern. Diese Tiere haben die Menschen anscheinend immer fasziniert. Hier sollen sie vermutlich wie antike Gorgonen alles Übel vom Schiff fernhalten.

In Raum 1 rechts von der Kasse sind gleich links an der Wand sechs Kreta-Landkarten aus dem 16.-18. Jh. ausgestellt. Sie lokalisieren alle das berühmte kretische Labyrinth des Minotauros im Süden Zentralkretas, nicht wie später üblich in Knossos.

Unter drei venezianischen Brustpanzern in der Raummitte erfährt der waffentechnische Laie ganz Erstaunliches: Zu sehen sind venezianischen Handgranaten aus Glas, Ton und Kupfer. Handgranaten sind also nicht erst eine grausame Erfindung aus dem 20. Jh.

Das Historische Museum in Heraklion

Dominiert wird Raum 1 von einem großen Modell der Stadt Iraklio (Heraklion). Es bildet die damals Chandax genannte Stadt im Maßstab 1:500 in ihrer Gestalt im Jahr 1645 ab, also kurz vor der osmanischen Eroberung.

Betritt man Raum 3 im Erdgeschoss, beginnt automatisch eine kleine Diashow mit Aufnahmen frühchristlicher Basiliken und byzantinischer Kirchen. In Saal 4 wurde die in der Titus-Basilika in Gortyna gefundene marmorne Kanzel des 7. Jh. anschaulich vor einem Großfoto der Apsis dieser berühmten Kirche aufgestellt.

Der größte Stolz des Museums sind zwei kleine Gemälde des berühmten kretischen Malers El Greco: die 'Taufe Christi' von 1567, und der 'Anblick des Berges Sinai und des Katherinen-Klosters' von 1577. Beide Werke sind zwar unsigniert, gelten aber als Originale. Wegen der fehlenden Signatur waren sie für dieses kleine Museum erschwinglich. Andere Werke El Grecos, der 1676 nach Spanien auswanderte, gibt es auf Kreta nicht!

Am Westende des Flurs im ersten Obergeschoss steht ein Schreibtisch, an dem der große kretische Dichter Nikos Kazantzakis während seines Aufenthalts auf der Insel Ägina dicht vor Athen fleissig war. Im zweiten Obergeschoss steht sogar sein ganzen Arbeitszimmer, in dem er von 1954 bis 1957 im französischen Städtchen Antibes gearbeitet hat.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Historischen Museums in Heraklion

Erfahren Sie mehr über
Nikos Kazantzakis

Wenn Sie ein großer Kazantzakis-Liebhaber sind, lohnt sich für Sie vielleicht auch der Besuch zweier anderer Orte in und bei Heraklion.

Mirtia war das Heimatdorf seines Vaters. 1983 richtete der entfernt mit Kazantzakis verwandte Bühnen- und Kostümbildner Giorgos Anemogiannis im Dorf ein Kazantzakis-Museum ein. Es skizziert den bewegten Lebenslauf des Dichters, zeigt persönliche Utensilien, seine Werke in allerlei Sprachen, historische Fotos und Briefe und - besonders interessant - Originalkostüme und Szenenbildentwürfe von Aufführungen seiner Theaterstücke. Weitere Informationen sowie aktuelle Öffnungszeiten finden Sie unter: www.kazantzaki.gr

Das Grab des großen Dichters, der 1957 in Freiburg/Breisgau verstarb, finden Sie nicht auf einem Friedhof, sondern auf der Stadtmauer von Iraklio. Die Kirche hatte ihm ein christliches Begräbnis verweigert, da er zu jener Zeit einigen Klerikern als Ketzer galt.

Sie finden das Grab auf der Martinengo-Bastion. Ein schlichtes Holzkreuz und ein einfacher Stein mit dem von ihm selbst bestimmten Grabspruch 'Ich erhoffe nichts, ich fürchte nichts, ich bin frei' sind außer gelegentlich niedergelegten Blumen der einzige Grabschmuck. Die Bastion ist tagsüber frei zugänglich; Sie erreichen sie über die Odos Nikolaou Plastira.

Kretas Museen
Museum der christlichen Kunst in Heraklion

Das kleine, modern gestaltete Museum in der schon im 13. Jh. erbauten Kirche der hl. Katharina vom Sinai birgt die wertvollsten Ikonen der Insel. Auch wer sonst wenig Interesse an frommen Bildern hat, wird mit ein wenig Kunstsinn von ihnen begeistert sein, denn in ihnen verbündet sich der strenge theologische Kanon der byzantinischen Ikonenmalerei mit der Lebhaftigkeit der westlichen Renaissance-Kunst.

Museum der christlichen Kunst in Heraklion

Die sechs großformatigen Ikonen von Michail Damaskinos aus dem späten 16. Jh. sind Millionen von Euro wert, aber natürlich unverkäuflich. Sie hängen an Stellwänden frei im Raum. Schauen Sie sich am besten zunächst die leicht erkennbare Darstellung der 'Anbetung durch die heiligen Drei Könige' an. Als erstes werden Ihnen wahrscheinlich die drei fein gestriegelten Dromedare mit ihren fast giraffenartig langen Hälsen auffallen. Mit ihnen sind die drei Weisen aus dem Morgenland gekommen, die jetzt mit ihren Gaben in den Händen Maria, Josef und dem Jesuskind ihre Aufwartung machen. Eine Krone trägt nur einer von ihnen, der zweite einen Turban, der dritte ist kahlköpfig. In der rechten unteren Hälfte sind zahlreiche Soldaten und andere Männer mit ihren Pferden zu sehen. Keiner wird schematisiert, alle haben einen anderen Gesichtsausdruck. Rechts oben knien Engel, die alle nach byzantinischer Art einen Heiligenschein haben. Links oben schweben zwei Engel ohne Heiligenschein wie Tänzerinnen heran - ganz im Zeitgeist der Renaissance.

Wie weit sich Damaskinos, der Meister des 'Kretischen Stils', von der traditionellen Ikonenmalerei entfernt hat, bemerken Sie, wenn Sie sich die Ikonen an der Wand anschauen.

Nehmen wir die dritte von der Kasse aus als Beispiel, eine Deesis-Darstellung aus dem frühen 16. Jh. Der Maler ist unbekannt, denn ein klassischer byzantinischer Ikonenmaler signierte seine Werke - anders als später Damaskinos - meistens nicht. Während die 'Anbetung der heiligen Drei Könige' äußerst erzählfreudig und figurenreich ist, beschränkt sich der Maler in dieser klassisch-byzantinischen Ikone auf das Wesentliche. In der Mitte thront Christus, links von ihm steht seine Mutter Maria, rechts Johannes der Täufer. Keinerlei Nebenfiguren beleben die Szene. Schauen Sie sich das Gewand Mariens einmal an. Es ist ganz geschlossen, umhüllt Kopf, Hals, Brust und Oberkörper, verkündet damit Mariens Jungfräulichkeit. Gehen Sie danach zur 'Anbetung' zurück und gucken Sie, wie Maria dort das gleiche Gewand trägt: Lässig den Hals und das Unterkleid zeigend, fast schon freizügig wie eine schöne Frau der Renaissance. Schauen Sie bei dieser Gelegenheit auch auf die Heiligenscheine von Maria, Joseph und dem Jesuskind: Sie sind schön verziert, doch sind darin keine Buchstaben zu finden. Die aber gehören in streng-byzantinischen Ikonen auf jeden Fall in den Heiligenschein von Christus: Ο ΩΝ muss da stehen - der ewig Seiende.

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