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Badeurlaub in Georgioupolis Kreta Griechenland

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Eine der auffälligsten Pflanzen in der griechischen Wildnis
Der Riesenfenchel, Gehstock von Dionysos

Der Riesenfenchel

Eine der auffälligsten Pflanzen in der griechischen Wildnis, aber manchmal auch am Straßenrand ist der Riesenfenchel (Ferula communis). Seine kräftigen, bis zu 3 cm dicken Stängel werden bis zu 3 m hoch. Vom Frühjahr bis zum Frühsommer bildet der Riesenfenchel schirmförmige Dolden mit vielen kleinen, gelben Blüten. Sind sie verblüht, vertrocknet der Stängel, bleibt aber stehen. In seinem Innern verhärtet sich dann ein schwammförmiges Mark, das für die mediterranen Menschen Jahrtausende lang von großer Bedeutung war. Warum, das können Sie selbst durch ein Experiment in Erfahrung bringen!

Brechen Sie ein Stück des Stängels ab, sehen Sie das Mark. Entzünden Sie es mit einem Streichholz oder Feuerzeug! Es beginnt mit etwas Anfangsmühen zu glimmen. Ist der Vorgang erst einmal gut in Gang gebracht, hält sich die Glut mit etwas Pflege stunden- und gar tagelang. Deswegen nahmen die Fischer und Seeleute früher die Stängel des Riesenfenchels mit hinaus auf See und hatten immer Feuer parat. Auch an Land und in den Dörfern konnte so die Glut von einer Herdstelle zur anderen gebracht werden. Diese Eigenschaft nutzten natürlich auch schon die alten Griechen und banden sie in ihre Mythen ein: So brachte Prometheus den Menschen das Feuer in einem Stängel des Riesenfenchels zur Erde.

Im Mythos spielt der Riesenfenchel auch noch eine weitere bedeutende Rolle. Wieder kann Sie ein eigenes Experiment auf den richtigen Weg bringen. Brechen oder schneiden Sie einen mindestens 1 m langen Stängel ab und schlagen Sie sich damit auf den Bauch. Es wird nicht schmerzen. Nun versuchen Sie, sich beim Gehen auf den Stängel zu stützen. Er wirkt wie ein guter Gehstock. Dionysos, der griechische Gott des Weins, erkannte den Nutzen, und gebot all seinen Anhängern, stets diesen Stängel mit sich zu führen. So konnten sie bei Trunkenheit niemanden bei Prügeleien ernsthaft verletzen und sich andererseits bei schwankendem Gang stets als drittes Bein nutzen.

Dieser Stab des Dionysos erlangte bei Festen zu seinen Ehren noch eine weitere Funktion. Setzt man ihm nämlich einen Pinienzapfen auf, wird er zum phallusförmigen Symbol. Dionysos war ja auch Gott der Fruchtbarkeit schlechthin. Wer an den Festen der Dionysien teilnahmen, musste darum diesen Thyrsosstab mit sich führen.

Auch die Eigenschaft, dass der Riesenfenchel hochgiftig ist, machte man sich manchmal zu nutze. Im ausgehöhlten Stängel wahrte man wichtige Dokumente auf. Dort waren sie vor Mäusefraß sicher.

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